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Projektpartner

Für das Projekt "Vergleichbarkeit der Wasserstoffqualitätsanalytik (RingWaBe)" hat sich ein breiter Kreis von Instituten und Firmen zusammengefunden, um gemeinsam die Prozesse und Verfahren zur Messung der Qualität von Wasserstoff für das ganze Spektrum der Anwendungen zu entwickeln oder zu optimieren.

 

Die BAM ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, sie steht für Sicherheit in Chemie und Technik. Ihre Aufgaben umfassen hoheitliche Aufgaben zur technischen Sicherheit, Forschung & Entwicklung, Prüfung & Analyse & Zulassung, Beratung der Bundesregierung und Industrie, Mitarbeit an Normen und gesetzlichen Regeln und Technologietransfer. Als designiertes Institut im Rahmen der Meterkonvention für insbesondere Zusammensetzung von Energie- und AU-Gasen, beschäftigt sich die BAM mit der Entwicklung, Herstellung und Weitergabe von nationalen Normalen, sprich Kalibriergasen, basierend auf vorzugsweise statisch gravimetrischer Herstellung mit kleiner Unsicherheit. Im Rahmen des Projektes RingWaBe leitet die BAM die Arbeitspaket AP2 „Kalibriergase und Gasstandards“ sowie das AP 6 „Projektwirkung und Technologietransfer“.

Homepage: BAM

Das Institut für Vernetzte Energiesysteme, eine Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), entwickelt an seinen Standorten Oldenburg und Stuttgart Technologien und Konzepte für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Im Fokus steht die Herausforderung, aus wetterabhängiger dezentraler Erzeugung stabile und effiziente Energiesysteme zu gestalten. Dieser Transformationsprozess wird unter Berücksichtigung der Aspekte „Defossilierung“, „Dezentralisierung“ und „Digitalisierung“ erforscht.

Mit seinen Abteilungen Stadt- und Gebäudetechnologien, Energiesystemtechnologie und Energiesystemanalyse widmet sich das Institut systemorientierten Fragestellungen zur intelligenten und effizienten Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Betrachtet werden Systemebenen von der Einzelanlage über das ‚smarte‘ Gebäude bis hin zu vernetzten Wohnquartieren und Städten. Zudem bewertet das Institut anhand eigenentwickelter Netzstrukturmodelle sowie mit den Methoden der Technologiebewertung Energiesysteme auf nationaler und internationaler Ebene.

Homepage: DLR - Institut für vernetzte Energiesysteme e. V

Die DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT ist eine Forschungseinrichtung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. am Karlsruher Institut für Technologie. In den Bereichen Gastechnologie, Prüflaboratorium Gas und Wasserchemie und Wasserstechnologie arbeiten die Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit den Teilinstituten des Engler-Bunte-Instituts des KIT an aktuellen praxisnahen gas- und wasserfachlichen Themen. Einen wichtigen Schwerpunkt der Forschungsarbeiten im Bereich Gastechnologie stellen die Erzeugung, Aufbereitung und Einspeisung von Wasserstoff aus regenerativen Quellen dar. Weiterhin werden netztechnische und systemische Fragestellungen zur Rolle der Erdgasinfrastruktur bei der Energiewende bearbeitet. Weiterhin wird ein Brennstofflabor mit akkreditierten Methoden zur Probenahme und Analytik von chemischen Energieträgern betrieben. Neben der Durchführung standardisierter und genormter Analyseverfahren ist das Brennstofflabor stark in die Forschungsaktivitäten der DVGW-Forschungsstelle eingebunden. Hierbei liegt die Kernkompetenz des Labors auf der Probenahme und Analyse gasförmiger Brennstoffe, ihrer Edukte sowie Zwischenprodukten, Gasbegleitstoffen und prozessbedingter Verunreinigungen. Neben der Beteiligung an diversen Forschungsprojekten in den Bereichen Wasserstoff, PtX, EE-Gase, Gasbeschaffenheit, Gasaufbereitung und Probenahme, arbeiten die Mitarbeiter der DVGW-Forschungsstelle in zahlreichen nationalen und internationalen technischen Komitees und Normungsgremien mit.

 

Homepage: DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT

Als führender Fernleitungsnetzbetreiber für gasförmige Brennstoffe in Deutschland und Europa betreibt die OGE ein Fernleitungsnetz von ca. 12.500 km Länge inkl. 27 Verdichterstationen. Während der langjährigen, nahezu 100jährigen Unternehmensgeschichte wurde die Energieversorung Deutschlands maßgeblich mitgeprägt. Von den Anfängen der Kokereigas- bzw. Stadtgasversorgung über die Umstellung der Gasversorgung auf Erdgas ab den späten 1960er Jahren bis hin zur heutigen Transformation der Energieversorgung hin zu einer CO2-neutralen Gesamtbilanz hat die Open Grid Europe (OGE) alle erdenklichen Fragen der Versorgung der Öffentlichkeit mit Gas beantwortet. Das chemische Labor der OGE weist besondere Expertise in der Analytik gasförmiger Brennstoffe aller Art auf und ist nach DIN EN ISO 17025 für die Gasanalytik akkreditiert. Darüber hinaus beteiligen sich die Fachexperten der OGE im Rahmen der nationalen und internationalen Gremien- und Normungsarbeit (DVGW, Marcogaz, DIN, CEN, ISO, GERG) an zahlreichen Normungs- und Forschungsprojekten.

Homepage: OGE

Die PTB ist das nationale Metrologieinstitut Deutschlands und ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und entwickelt weltweit
führende Standards für das genaue Messen. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern erschließen wir neue Potenziale für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit für Deutschland, Europa und die Welt.
In der Metrologieforschung beteiligt sich die PTB am Europäischen Metrologieforschungsprogramm für Innovation und Forschung (EMPIR) und gestaltet maßgeblich die europäische Metrologiepartnerschaft im Rahmen von Horizon Europe mit.

Im Bereich Wasserstoff unterstützt die PTB die deutsche Wirtschaft und die internationale Metrologie durch Projekte zur Reinheitsanalytik, der Sicherheitstechnik und der energetischen Gehaltsmessung.

Der beteiligte PTB-Fachbereich 3.4 bearbeitet in der Arbeitsgruppe 3.41 die Gasfeuchte-Metrologie einschließlich der nationalen H2O-Standards, in der AG 3.43 die Nanopartikelmetrologie und in der AG 3.42 die spektroskopische Gasanalytik bis hin zur Umsetzung optischer Gasstandards (OGS) auf Laser und FTIR-Basis, und als komplementäre Referenzverfahren und zur Erweiterung der metrologischen SI-Rückführung auf neue Technologien. Insbesondere steht der Fachbereich für die Analyten Gasfeuchte (H2O) und Ammoniak (NH3) in Wasserstoff (H2), für die SI-rückführbare analytische Standards und dynamische Gemischherstellungsverfahren entwickelt und metrologisch bewertet werden.

Die aus dem PTB-Fachbereich 3.3 beteiligte Arbeitsgruppe 3.31 beschäftigt sich mit der chemischen Analytik von Brenngasen. Neben den klassischen Erdgasen wird die chemische Zusammensetzung alternativer brennbarer Gasgemische wie Biokraftstoffe und mit Wasserstoff angereicherte Energiegase untersucht und entsprechende Gasgemische als Kalibriergase zertifiziert. Die Arbeitsgruppe ist außerdem für die Konformitätsbewertung von Gasbeschaffenheits- und Brennwertmessgeräten nach dem Eichgesetz zuständig und stellt Fachbegutachter im Bereich Referenzmaterial-Herstellung, Kalibrier- und Prüflaboratorien für die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) im Bereich Herstellung von Gasgemischen und deren Analytik. 

Die Arbeitsgruppe vertritt die PTB in nationalen und internationalen Normungsgremien sowie Technischen Ausschüssen des gesetzlichen Messwesens im Bereich der Gasqualitätsmessung.

Homepage: Physikalisch-Technische Bundesanstalt

Die TÜV SÜD Industrie Service GmbH (TÜV SÜD IS) bietet u. a. sicherheitstechnische Dienstleistungen für Betreiber und Hersteller baulicher sowie technischer Anlagen und Einrichtungen an. Die Mitarbeiter von TÜV SÜD IS unterstützen bei Planung und Bau sowie bei Prüfungen im gesamten Lebenszyklus von Systemen und führen Qualitäts-nachweise und -überprüfungen durch. Das Spektrum der Dienstleistungen umfasst eine Vielzahl von Themengebieten, darunter alle wesentlichen Aspekte der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Auf dem Gebiet der Komponentenprüfung verfügt das Geschäftsfeld Energie und Systeme über umfangreiche und Jahrzehnte lange Erfahrungen.

Im Bereich der Wasserstofftechnologie ist TÜV SÜD IS entlang der kompletten Wertschöpfungskette tätig, z.B. bezüglich der Zertifizierung und Inspektion von Elektrolyseanlagen zur Wasserstoffherstellung, von Gefahrgutbehältern für den Straßentransport, von Wasserstoffpipelines, von Wasserstofftankstellen oder Brennstoffzellen. Im Bereich des Straßenverkehrs hat TÜV SÜD IS umfangreiche Erfahrung als technischer Dienst im Rahmen der Prüfung und Zulassung und des Testens von Wasserstofffahrzeugen und deren Komponenten.

TÜV SÜD Mitarbeiter sind aktiv an der Weiterentwicklung von Normen, Standards und Richtlinien im Wasserstoffbereich beteiligt. Schulungen zum sicheren Umgang mit Wasserstofftechnologie sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des Dienstleistungsportfolios

Homepage: TÜV SÜD Services rund um Wasserstofftechnologie

100 Jahre Expertise: Die Westfalen Gruppe ist in den Bereichen Technische Gase, Kälte und Wärme, Tankstellen und Mobilität sowie respiratorische Heimtherapie aktiv. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen bietet das Unternehmen zunehmend Lösungen an, die Kundinnen und Kunden helfen, nachhaltiger zu werden. Gerade der Energieträger Wasserstoff spielt dabei in immer mehr Bereichen eine wichtige Rolle. Das 1923 in Münster gegründete Familienunternehmen ist heute mit zahlreichen Tochter- und Beteiligungs­gesellschaften an über 20 Produktionsstandorten in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, der Schweiz und Österreich vertreten. Im Geschäftsjahr 2022 wurden mit ca. 2.000 Mitarbeitenden ein Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Homepage: Westfalen AG

Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) ist eine der führenden europäischen Forschungseinrichtungen für Brennstoffzellen, Wasserstofftechnologien und Elektrolyse-Verfahren. Dabei ist es auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein gefragter Forschungs- und Entwicklungspartner für Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette rund um das Thema Wasserstoff.
Das ZBT ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), deren alleinige Gesellschafterin seit dem Jahr 2005 die Universität Duisburg-Essen ist. Als Mitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft erhält das ZBT Unterstützung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens. Einen Großteil der Mittel wird jedoch durch das Einwerben von Projektmitteln aus öffentlichen und industriellen Förderprogrammen akquiriert.
Den ca. 180 Mitarbeiter:innen steht in den beiden Gebäuden in Duisburg eine herausragende technische Infrastruktur zur Verfügung, die u.a. Produktionsanlagen, Testanlagen, chemische Labore, High-Tech-Analytik und moderne Softwaretools umfasst.

Homepage: Zentrum für BrennstoffzellenTechnik GmbH

Energie mit Zukunft - das ist seit drei Jahrzehnten das Motto des ZSW. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist eines der führenden Institute für angewandte Forschung in den Bereichen Photovoltaik, Batterietechnik, Brennstoffzellen, erneuerbare Kraftstoffe und Energiesystemanalyse.

 

Der Ulmer Bereich Elektrochemische Energietechnologien konzentriert sich auf die Entwicklung von Batterien und Brennstoffzellen, Superkondensatoren für die Hochleistungsspeicherung und neue Elektrolyse-Technologien zur Wasserstofferzeugung. Unsere Forschungsaktivitäten und Dienstleistungen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab. Dazu gehören die Modellierung und Simulation elektrochemischer Prozesse, die Synthese und Charakterisierung innovativer Materialien, die Optimierung von Komponenten und deren Produktionsprozessen sowie die Qualifizierung neuer Produkte in Feldversuchen. Wir arbeiten sehr eng mit zahlreichen Partnern aus allen Industriezweigen, Forschungsinstituten und Universitäten zusammen und verfolgen einen anwendungsorientierten Ansatz in der Forschung und Entwicklung.

Homepage: ZSW: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg